Nackenschmerzen: Kleine tägliche Gesten zur Schmerzlinderung

Cervicali: piccoli gesti quotidiani per alleviare il dolore

Nackenschmerzen, was ist das?

Der Begriff „zervikal“ wird heute häufig für Nackenschmerzen verwendet, die in der medizinischen Fachsprache als Zervikalgie bezeichnet werden. Diese Schmerzen können unterschiedliche Bereiche wie Muskeln, Sehnen, Nerven und Wirbel betreffen, doch meistens ist die Hauptursache immer dieselbe: schlechte Körperhaltung, abnormale Schlafpositionen, Überlastung und Stress. Tatsächlich wirken sich diese Erkrankungen negativ auf Muskulatur und Sehnen aus, die sich entzünden und schmerzen und manchmal sogar Rücken- und Kopfschmerzen verursachen. 

Welche Möglichkeiten gibt es Nackenschmerzen zu vermeiden oder zu lindern? 

Hier ein kleiner Überblick und einige Anregungen. 

Die korrekte Position einnehmen

    In der Arbeit und Freizeit verbringen wir oft viel Zeit am Computer und dem Smartphone. Durch die Haltung, die wir dabei einnehmen, kommt es häufig zu Verspannungen, die auf Entzündungen in den Muskeln und Sehnen des Nackens zurückzuführen sind. Diese führen dann zu Schmerzen im Schulterbereich, in den Armen und au zu Kopfschmerzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Position einzunehmen, die Nackenschmerzen vorbeugt. Beispielsweise wäre es beim Schreiben am Computer ratsam, den Rücken gerade zu halten, die Beine nicht übereinander zu schlagen und einen Abstand zum PC einzuhalten, der der Länge des Arms entspricht. Ebenso sollten wir daran denken, die Schultern zu senken, um so keine zusätzlichen Anspannungen zu erzeugen. 

    Schmerzen beim Schlafen vermeiden

      Wenn man an Nackenschmerzen und Schlaf denkt, denkt man zuerst an das Kissen und die Schlafposition. Zwar sind ein geeignetes Kissen, wie zum Beispiel das Wellennackenkissen oder ein Latexkissen, und die Rücken- oder Seitenlage von Vorteil, jedoch ist es auch so, dass wir uns in der Nacht häufig bewegen. Aktuellen Studien zufolge ist es von grundlegender Bedeutung, was wir vor dem Schlafengehen tun. Schmerzen sind oft auf schwache und schlecht bewegliche Muskeln und Gelenke zurückzuführen, weshalb Bewegung und Dehnübungen wichtiger sind, als wir glauben. Auch Stress spielt eine große Rolle. Daher wäre es ratsam, vor dem Schlafengehen sich zu Entspannen und z.B. Dehn- oder Atemübungen zu machen, etwas zu lesen oder ein Bad zu nehmen. 

      Übungen für die Halswirbelsäule 

        Um die Symptome von Nackenschmerzen zu lindern, ist es wichtig, die Flexibilität, Beweglichkeit und Kraft des Nackens zu verbessern. Eine umfassende Praxis in dieser Hinsicht kann Yoga sein. Es ist gleichzeitig auch entspannend und baut den Alltagsstress ab. Eine Alternative sind Dehnübungen, wie z. B. seitliche Nackenbeugen und Kopfrollen. Die Stärkung der Schulter- und Rückenmuskulatur kommt auch dem Nacken zugute. Im Allgemeinen führt ein aktiver Lebensstils zu einer Verbesserung des Muskel- und Sehnenzustands des gesamten Körpers und somit auch des Nackens. 

        Nackenmassage

          Bei starker Verspannung ist eine entspannende Massage an den schmerzenden und verspannten Stellen ideal. Wie können wir schnell Abhilfe schaffen, wenn der nächste freie Termin beim Physiotherapeuten erst in ein paar Tagen frei ist? Wir können wir uns selber mit einer Massage etwas Gutes tun? Positioniere die rechte Hand in dem Teil des Muskels, der vom Nacken bis zum linken Schlüsselbein verläuft, und beginne mit kleine Kreise nach unten und oben. Der linken Arm sollte dabei so entspannt wie möglich sein. Und dann machen wir genau das selbe auf der anderen Seite. Du solltest dann spüren, wie die Muskulatur etwas gelockert ist.